Olivenoel

Olivenöl

Der Olivenanbau hat in Spanien eine lange Geschichte. Es ist allgemein anerkannt, dass er von den Phöniziern oder Griechen ins Land gebracht wurde, obwohl die Kultivierung erst 211 v. Chr. begann. Der Anbau breitete sich rasch aus, so dass Spanien bald der wichtigste Lieferant von Olivenöl im römischen Imperium war. Inzwischen ist Spanien mit Abstand der größte Hersteller von nativem Olivenöl extra der Welt. Dort wird fast die Hälfte der weltweiten Gesamtproduktion produziert - mehr als die dreifache Menge Italiens.

Olivenöl wird in fast jeder Region von Spanien hergestellt. Es werden über 250 verschiedene Olivensorten angebaut, mit jeder erdenklichen Geschmacksrichtung. Das trockene sonnige Klima und der karge Erdboden in vielen Landstriche der Halbinsel sind für die Kultivierung des Olivenbaums perfekt, und nichts drückt das Zeitlose des Mittelmeerraums besser aus als ein Olivenhain in der warmen Dämmerung, mit Bergen im Rücken und dem tiefblauen Meer im Blick.

Katalonien ist nach Andalusien eines den wichtigsten Anbaugebiete für hochwertiges Olivenöl, dort befinden sich 5 der 21 spanischen DOPs (geschützte Herkunftsbezeichnung) für Olivenöl. Viele verschiedene Sorten werden in Katalonien angebaut, wie z.B. Verdiell, Morruda, Argudell und Empeltre, aber die wichtigste davon ist bei weitem die Arbequina. Ursprünglich aus Katalonien stammend, liefert sie ein zartes und fruchtiges Öl mit Aromen von grünem Apfel, tropischen Früchten und süßen Mandeln. Nach der kleinen Stadt Arbeca in Provincia Lleida benannt, wird Arbequina überall in Katalonien angebaut.

Olivenöl ist die Essenz der katalanischen Küche und hat einen heiligen Platz in der Speisekammer jeder Familie. Essen kann hier nicht ohne zubereitet werden, da es nicht nur das Kochmedium ist, sondern auch die Basis vieler traditioneller lokaler Gerichte, von süßem Gebäck wie Orelletes bis hin zu Schweinefleisch- oder Kabeljaugerichten. Jüngere Köche bringen alte Gerichte zurück und stellen sie in einem neuen Licht wieder her, experimentieren mit Texturen und Geschmack und veredeln mit Olivenöl für einen letzten Geschmacksschub.

Wie ein guter Wein drückt Olivenöl die Noten seines Terroirs aus, was es vielleicht so verlockend für den Gaumen macht und erklären könnte, warum es ein Grundnahrungsmittel der Mittelmeerdiät ist. Olivenöle können von einfach bis komplex reichen, abhängig von der Sorte, der Region, der Erntezeit oder davon, ob ein Öl einzelnen Ursprungs oder gemischt ist. Wie Wein werden auch Olivenöle nach Qualität bewertet und durch ihre Verkostungsnotizen definiert. Ein sehr feines Olivenöl kann z.B. eine Nase von zarten grünen Mandeln, das aromatische Saftigkeit von Pfirsichen und Aprikosen, die leichte Süße von Litschifrüchten und die frische krautige Blüte von etwas Grünem zeigen.

Egal für welchen Typ Sie sich entscheiden, es ist am besten, Olivenöl zu kaufen, das in einer dunklen Glasflasche geliefert wird. Dies schützt es vor Oxidation, die zu einem Verlust wertvoller Nährstoffe führen kann. Wenn Sie Ihre Flaschen an einem kühlen, dunklen Ort aufbewahren, ist auch die Langlebigkeit gewährleistet.

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Von Clos Pons in Costers del Segre kommt dieses Olivenöl in zertifizierter Bio-Qualität. Handgelesen, in alten Steinmühlen gemahlen und gepresst, ist dieses Olivenöl exquisit, komplex, ausgewogen, fruchtig und nussig mit Aromen von Artischocke, Apfel und grüner Mandel und einem cremigen pfeffrigen, leicht bitteren Abgang. Es gibt unzählige kulinarische...

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