Aperitivo

Perucchi Vermouth aus Barcelona ist ein hervorragender Aperitif!

Aperitivo

Der perfekte Moment, sich auf den Feierabend einzustimmen:

Ein Aperitif ist ein meist alkoholisches Getränk, das vor dem Essen genossen wird, um den Appetit anzuregen und auf die bevorstehende Mahlzeit einzustimmen. Er ist ein fester Bestandteil der französischen, italienischen und spanischen Esskulturen und hat nicht nur eine kulinarischen, sondern insbesondere eine soziale Funktion.

Als Aperitivo wird nicht nur das Getränk, sondern auch die Gewohnheit bezeichnet, sich abends mit Freunden und Bekannten zu einem Drink in einer Bar oder Café zu treffen. Die Spanier nutzen dazu auch den Begrif Tapeo, abgeleitet von Tapas, den kleinen Gerichten, die man zu den Getränken nimmt. Ein richtiger Tapeo kann auf den Besuch von mehreren der unzähligen Bars und dem Treffen von zahlreichen Leuten hinauslaufen, bevor man sich endlich zu einer späteren Stunde zum Essen hinsetzt.

Es gibt einige in Spanien sehr beliebte Aperitivos, unter anderem der Cava und natürlich auch das Bier. Immer populärer geworden ist der Vermut, und es gibt vor allem in den Städten zahlreiche Vermuterías, in denen man artisanale Vermut zu leckeren Tapas und animiertem Gespräch probieren kann. Eine weitere spanische Besonderheit ist die Hora del Vermut, die Wermut-Stunde, auf Deutsch der Frühschoppen am Sonntag, das dort wie hier zu einem angenehmen ausgedehnten Vormittag werden kann, der am Schluss in eine schöne Sonntagsmahlzeit mündet.

Vermouth|Wermut|Vermut

Vermut oder Vermú – Vermouth auf Französich, Wermut auf Deutsch – hat seinen Ursprung vor Jahrtausenden, als die alten Griechen und Römer ihren Wein mit diversen Kräutern und Gewürzen versetzt haben. Der Vermut der Neuzeit stammt aus dem Königreich Savoyen, das heutige Piemonte im Nordwesten Italiens, wo nachweislich bereits Anfang des 16. Jahrhunderts Vermut getrunken wurde. Gleichwohl gilt Antonio Carpano, der das Getränk erstmals ab 1786 in bedeutungsvollem Mengen herstellte, als Vater des Vermuts. Die leicht süße Bitterkeit seiner Mixtur entzückte alle, für die der damalige Wein einfach zu herb war, und bald musste Carpano sein Geschäft 24 Stunden am Tag offenhalten, um die Nachfrage zu bedienen.

Einhundert Jahre später wanderte sein Landsmann Agosto Perucchi von Torino nach Barcelona aus und begann dort die Produktion des Vermuts. Er entwickelte eine Formel mit über 50 Kräutern, Gewürzen und Obst, die er zunächst in Alkohol mazerierte und danach in jungem Weißwein mit mehr oder weniger Zucker und Alkohol mischte. Diese Mischung lagerte er einige Monate bis einige Jahre in großen Holzfässern, wobei ein entscheidender spanischer Aspekt dazukommt. 

Der Perucchi-Vermut wird im Solera-Verfahren ausgebaut, in dem die Holzfässer ursprünglich in Reihen (Criaderas) gestapelt wurden. Aus der untersten Reihe wird ein Teil des gereiften Vermut abgefüllt. Diese teilweise geleerten Fässer werden mit jüngerem Vermut aus der nächsthöheren Reihe aufgefüllt. Diese Vorgehensweise wird wiederholt, bis die höchste Reihe leer ist und mit frischem Weingemisch nachgefüllt wird. Heutzutage werden die Criaderas eher nebeneinander als übereinander gestapelt, der Wein wird mit Hilfe von Pumpen bewegt, aber das Prinzip bleibt erhalten, und theoretisch hat jede Abfüllung ein paar Tropfen Vermut aus der allerersten Produktion.

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